Am 27.3.2006 macht der kolumbianische Popsänger
Am gleichen Tag gibt er abends auch noch ein

Lateinamerika und Deutschland
Am 27.3.2006 macht der kolumbianische Popsänger
Am gleichen Tag gibt er abends auch noch ein
Seit den 90er Jahren spricht sich auch die Heilwirkung der Pflanze herum: sie soll ein Wundermittel gegen Krebs und Depressionen sein und auch als
Die lange Tradition von Maca in den peruanischen Anden hindert Pharmaunternehmen nicht daran, Maca kommerziell zu erschließen. Die Unternehmen haben auch keine Hemmungen, sich Patente auf uralte Verfahren der Andenvölker zu sichern. Solche Ausbeutung traditioneller
Auf Grund der unterschiedlichen Klima- und Höhenzonen ist die Andenregion schon heute das weltweite Zentrum der Biopiraterie. Auf viele
Heilpflanzen Perus, die seit jeher von der Bevölkerung kultiviert werden, melden ausländische Firmen Patente an. Sie sind sowohl auf den Hochebenen als auch in den äquatorialen Wäldern des Amazonas unterwegs: Bio-Prospektoren. Sie werden von Pharmakonzernen geschickt oder ziehen auf eigene Kosten los. Sie sammeln Pflanzen und Informationen und recherchieren das traditionelle Wissen bei den einheimischen Heilpraktikern. Die so erhaltenen Informationen, Proben und Erkenntnisse werden dann in den Forschungs- und Produktionszentren Europas oder der USA verwertet, weit weg von den Anbaugebieten. (Quelle: Arte).
Am 1. März 2006 läuft um 19:00 Uhr ein Film über Maca auf Arte: „Maca – Die Wunderpflanze mit Potenz“ (Dokumentation, Deutschland 2004, WDR, Regie: Basile Sallustio). Wird am 08.03.2006 um 17:20 Uhr wiederholt.
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Der ältere Lehrer James Anders beobachtet Jahre lang aus dem Fenster seines Klassenzimmers in Rio de Janeiro die Lieferung von Diamanten an die Brasilianische Diamantengesellschaft im Gebäude gegenüber. Genug Zeit, um den perfekten Raub zu planen. Nach seiner Pensionerung stellt er vier Ganster ein, um seinen Plan auszuführen: einen Techniker, einen Playboy, einen Safeknacker und einen Ex-Militär. Während auf Rios Straßen rauschend der Karneval gefeiert wird, soll der Playboy eine Angestellte der Gesellschaft verführen, um an einen Schlüssel zu kommen. Nach ein paar spannenden Verwicklungen verschwinden die Räuber im Gewühl des Karnevals.
Dies ist – ohne zuviel zu verraten – der Plot des Filmes „
Quelle: Times Online.
Die Bilder sind zu bekannt, um verkäuflich zu sein. Vermutet wird, dass es eine Entführung ist, um Lösegeld zu erpressen. Skuril finde ich, bei einem solchen
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Eine Auswahl von Terminen für Parties, Konzerte, Ausstellungen und andere Events habe ich hier chronologisch zusammengestellt. Die Tipps sind nicht neu, ich habe alles hier schon besprochen, aber ich finde es ganz praktisch, alles hübsch geordnet auf einmal zu sehen.
Ich habe vor, diese Seite weiterhin auf einem aktuellen Stand zu halten. Inhalt der Seite sind Veranstaltungen, die mich interessieren und bei denen ich gerne mal vorbeischauen würde. Also alles, was vom Schwerpunkt Düsseldorf aus mit angemessenem Aufwand erreichbar ist.
Am Mittwoch haben wir das Afrika-
Eine schöne Szene ist bei mir haften geblieben: als Pacheco den
Der Conga-Spieler war
Denn gestern, am 17.2.2006, ist Ray Barretto gestorben.
Zu Ray Barretto
In der Düsseldorfer Blackbox lief bis gestern der Dokumentarfilm „12 Tangos – Adios Buenos Aires“, der für Tango– und Argentinien-Freunde interessant sein dürfte – vielleicht wenn er mal auf Arte (Co-Produzent) läuft. Der Film ist brandaktuell, im vergangenen Herbst gedreht, und zeigt hauptsächlich die aktuelle wirtschaftliche Situation in Buenos Aires – allerdings am eindringlichen Beispiel von mehreren Menschen: ein alter Tangoprofitänzer, der verarmt ist, seine junge Tanzschülerin, die nach Europa auswandern wird, eine Mutter, die nach Europa gehen muss, um ihre Kinder über Wasser zu halten. Alle leiden unter den Folgen der Wirtschaftskrise in Argentinien.
Zwischen den Interviews und den Alltagsszenen aus dem Leben der Protagonisten werden Tangos gesungen, gespielt und getanzt. Das Orchester wurde extra für den Film zusammengestellt und hochkarätig besetzt (ich Tangobanause kannte trotzdem keinen):
„Die 92jährige Maria de la Fuente singt zusammen mit Lidia Borda, laut „Rolling Stone“ die „beste Tangosängerin der Gegenwart“. Ausserdem singen Gabriel Menendez, Jorge Sobral und Eduardo Borda. Der Film zeigt die letzten Aufnahmen mit der Bandoneon-Legende José Libertella, der kurz nach dem Ende der Dreharbeiten völlig überraschend verstarb. Am Bandoneon spielen ausserdem Julio Pane und der jungen, soeben für den Grammy nominierte Pablo Mainetti. Die Solo-Geige spielt der Konzertmeister des Teatro Colón Mauricio Marcelli und wird dabei von Humberto Ridolfi (Geige) und Elisabet Ridolfi (Bratsche) unterstützt. Auch die Rhythmus-Gruppe vereint mit dem Pianisten Diego Schissi und dem Salgán-Bassisten Oscar Giunta jung und alt. Dazu kommen erstklassige Musiker an für den Tango ungewöhnlichen Instrumenten: Juan Cruz de Urquiza (Trompete), Pablo La Porta (Perkussion), Marcos Cabezas (Vibraphone), Diego Pojomowsky (E-Bass), sowie das Saxophon-Quartett ‚De Coté.‘ “ (Quelle: 12tangos.com)
Die Musik passt, wie ich finde, zur Wirtschaftskrise: getragen und schwermütig, die Texte handeln oft von (Liebes-) Leid. Soweit ich das verstanden habe, ist das für den Tango auch normal, denn die frühen Einwanderer aus den verschiedensten Ländern Europas äußerten so ihre gedrückte Stimmung. „Der Tango ist ein trauriger Gedanke, den man tanzen kann“ (Tango-Komponist Enrique Santos Discépolo).
Titel: 12 Tangos – Adios Buenos Aires
Ein Dokumentar-Film von Arne Birkenstock
Deutschland, 2005
90 Minuten, 35 Milimeter
Im Kino ab 8. Dezember 2005
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Die Suche nach interessanten Zeitungsartikeln über Lateinamerika hat sich für mich erstmal erledigt, nachdem ich die „Presseschau“ des „ila“-Vereins gefunden habe. Zumindest im deutschsprachigen Bereich. Hier gibt es jede Woche zig Hinweise auf Artikel, jeweils mit Titel, Datum und einem kurzen, erklärenden Kommentar. Und die Leute sind schnell: „heute“ ist erst 30 Minuten alt, und es sind schon 16 frische Artikel eingetragen. Alle Achtung!
„ila“ steht für „Informationsstelle Lateinamerika e.V.“, ein gemeinnütziger Verein aus Bonn, der seit fast 30 Jahren aktiv ist. Hier aus der Selbstbeschreibung:
Die ila ist ein unabhängiger, gemeinnütziger Verein, der sich überwiegend aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden finanziert. Hier arbeiten JournalistInnen, LehrerInnen, StudentInnen, WissenschaftlerInnen und ehemalige EntwicklungshelferInnen, die alle jeweils verschiedene lateinamerikanische Länder aus eigener Erfahrungen kennen.
Hier einige recht interessante Artikel verschiedener Medien aus der letzten Zeit:
Die Ausstellung „1000 Jahre Inkagold“ in Leipzig, über die wir zur Eröffnung berichtet haben (hier und hier), die 85 Exponate aus dem Museo del Oro aus Lima zeigt, ist bis Ende April verlängert worden, wie in der Leipziger Volkszeitung zu lesen ist.
Im Artikel sind auch ein paar kritische Stimmen zur Gestaltung der Ausstellung zu lesen – und eine interessante Hintergrundstory zum Museumsgold:
Dass der Leihgeber, das Goldmuseum (Museo del Oro) im peruanischen Lima, 2001 in einen handfesten Skandal verwickelt war, erfahren die Besucher weder in der Ausstellung noch im Katalog. Bereits in den 80er Jahren hatten Spezialisten Zweifel an der Seriosität des Museums geäußert. Laut einem Bericht des britischen Kunst-Magazins „The Art Newspaper“ von 2002 habe dann 1999 eine erste genauere Analyse stattgefunden. Exponate aus dem Haus sollten zu einer Ausstellung ins süddeutsche Bohlingen gehen. Ergebnis: Viele der Stücke seien aus verschiedenen alten Goldbestandteilen zusammengesetzt, andere seien neu und von Künstlern in der Gegend hergestellt worden, schreibt das Magazin. In Zusammenarbeit mit der Katholischen Universität in Lima führte die peruanische Verbraucherschutzbehörde 2001 eine groß angelegte Untersuchung der mindestens 20000 Stücke zählenden Sammlung durch. Ricardo Maguina, ein Vertreter der Behörde: „Wir reden über die Möglichkeit, dass 15 Prozent der Artefakte authentisch sind und der Rest nicht.“
Die Möglichkeit, dass 85 Prozent der Sammlung, also 17000 Stücke, gefälscht sind, war aber wohl doch eher eine theoretische (vielleicht hatte Ricardo Maguina erst 15% untersucht). Zumindest konnte angeblich keiner der Verdachtsfälle von unabhängigen Gutachtern bestätigt werden. Aber die Story ist doch zu schön, um sie nicht zu schreiben, denn auch die damals kursierenden Gerüchte geben Material für einen Kinofilm ab. Laut LVZ fabulierte ein Politiker damals über die Möglichkeit, dass die echten Stücke bei einer Auslandsreise ausgetauscht wurden. Die Stiftung des Museums hatte eine andere Erklärung: der alte Sammler Miguel Mujica Gallo, der 2001 im Alter von 91 Jahren starb, sei augenkrank gewesen – was wohl bedeuten soll, dass er sich die Fälschungen hat unterjubeln lassen.
2002 schrieb José Gabriel Chueca für „The Art Newspaper“ den Artikel „Fakes In Peru’s Gold Museum“ (hier veröffentlicht von Forbs.com), in dem weitere Details dazu ans Licht gebracht wurden.
Eine Premiere bei Latinlife: heute darf ich Dave vorstellen, den ersten Gastautor bei Latinlife.de. Ich kenne Dave seit 10 Jahren und er war es, der mich zum ersten Mal zu einer Salsaparty mitgeschleppt hat (- danke Dave, du weißt was daraus geworden ist :-) . Neben seinem nächtlichen Leben als Salsatänzer ist Dave ein Allround-talent: vom Musikproduzent zum Astronom, vom Software-Entwickler zum Musiker in der Salsaband „Son Caribe“ aus Manchester. Dave lebt in England und schreibt für uns in seiner Muttersprache Englisch, obwohl er auch fließend Deutsch und Spanisch spricht.
Und nun zu seinem ersten Artikel, in dem er seinen Weg zum Mann am Klavier schildert.