Peruaner erköpft Pokal für Bayern

Claudio Pizarro fast nackt
(Bild: vom ZDF abfotografiert)

Die deutsche Fußballmannschaft „Bayern München“ hat den diesjährigen DFB-Pokal gewonnen. Der Peruaner Claudio Pizarro (1978 in Lima geboren) köpfte gestern abend das einzige Tor in der Partie gegen „Eintracht Frankfurt“. Für die weiblichen Fans haben wir hier ein Fast-Nacktfoto von Pizarro – vom Zweiten Deutschen Fernsehen abfotografiert.

Hier ein paar Berichte von Drittanbietern:

  • Sueddeutsche.de („Aufreizend lässig und bisweilen lethargisch spulte das Team sein Pensum ab“)
  • dw-world.de („Die Bayern spielten nicht gut, aber effektiv“)
  • Und aus Verlierersicht: FAZ.net („Der Stern Eintracht funkelt wieder“)

Klingt ja fast so, als wären die Medien die ewigen Siege der Bayern leid.

Mehr Fakts:

ClaudioPizarro, Pizarro, Bayern, köpfen, Tor, Peru, Lima

Links zu Lateinamerika im Latindex.de

Webkatalog Latindex.de

Latindex.de ist ein Webkatalog, der sich auf Lateinamerika spezialisiert hat. Die Links stammen mehrheitlich aus dem deutschen Raum. Eben zählte der Katalog 197 Kategorien und 1295 Sites:

Ganz gut sortiert! Der Betreiber Freddy Hernandez war so freundlich unser kleines Magazin in der Kategorie Freizeit & Lifestyle aufzunehmen. Man kann unsere Seite dort bewerten. Also, liebe Leserin, lieber Leser, wenn du uns magst und „Excellent“ findest, gib hier deine Bewertung für Latinlife.de ab!

Webkatalog, Verzeichnis, Lateinamerika

Zum neuen Album „Travesias“ von Susana Baca

Ausschnitt aus dem CD-Cover
von Susana Bacas „Travesias“
(Bild: Amazon)

Eine Besprechung des neuen Albums „Travesias“ von Susana Baca ist auf espace.ch zu finden: Zwei Qualitäten Melancholie. Die CD hat Baca mit dem Gitarristen Marc Ribot unter dem Label von David Byrne eingespielt. Erschienen ist das Album Ende März diesen Jahres. Frau Baca tourt übrigens gerade diese Tage durch Deutschland.

Zum selben Album kann man eine kurze Reportage auf MDR auch online hören (im Real-Audio Format). Darin gibt es Soundschnippsel aus den Songs von Baca und ein kurzes Interview mit ihr.

Bei Amazon kann man diese CD für knapp 14 Euro kaufen: Travesias von Susana Baca. Alle Songs der CD kann man sich übrigens dort als mp3s anpielen lassen. Bei Amazon gibt es auch alles andere von Baca.

Weiterführendes ergoogeln!

Vulkan Ubinas raucht und ascht in Peru

Ubinas von Westen gesehen
(Bild: Wikipedia)

Seit einigen Tagen spuckt der Vulkan Ubinas im Südwesten Perus Asche. Auch Gas tritt aus, was nicht ganz ungefährlich ist und einige Tausend Anwohner bedroht. Auch die Tiere natürlich, einige Lamas hat es schon erwischt. Die Region wurde zum Notstandsgebiet erklärt. Zuletzt war dieser Schichtvulkan 1956 aktiv, Berichte über Ausbrüche gibt es seit dem 16. Jahrhundert.

Auf Satellitenfotos findet man den Ubinas auf den Koordinaten 16°21’18″S und 70°54’11″W, z.B. bei Google Maps. Über diesen Link auf alder-digital.de kann man den Vulkan in dem fabelhaften „Google Earth“-Programm betrachten, das man allerdings bereits installiert haben muss (mehr dazu hier).

Satellitenbild des Vulkans Ubinas (Bild: Google Maps)

Es gibt einen Artikel in der deutschen Wikipedia dazu, ich weiß aber nicht, ob der lange leben wird, denn ich habe den gerade als meine erste Tat als „Mitarbeiter“ von Wikipedia selber produziert.

Links dazu:

Ubinas, Vulkan, Vulkanausbruch, Peru, Lateinamerika

Daniel Bazanta y Yamambó in der Düsseldorfer Jazz-Schmiede

Im Rahmen der Hildener Jazz Tage geben Daniel Bazanta y Yamambó, eine vierköpfige Latin-Band, am Mittwoch, 26.4.2006, ein Konzert in der Jazz-Schmiede (Himmelgeister Str. 107g, 40225 Düsseldorf): Cumba, Son, Guaguanacó, Rumba aus Kuba sowie Latin- und Tropical-Jazz. Ab 20:30, Eintritt 10 Euro.

Mit dabei:

  • Daniel Bazanta (congas, voc),
  • Dorothee Marx (b, voc),
  • Norman Peplow (p) und
  • Wilson Caicedo (perc).

Hier der Werbetext vom Veranstalter „Cafe Schepeler“:

Yamambó steht seit über 20 Jahren für ein eigenes Musikkonzept: „Música Euro-Afro-Latina-Americana“, eine musikalische Mischung, die neben afrikanischen und indianischen Elementen auch europäische Einflüsse betont. 1979 von dem kolumbianischen Percussionisten Daniel Bazanta gegründet, erhielt Yamambó 1982 den WDR-hörfunkpreis „Stadtmusik“. Yamambó spielt vor allem die lebensfrohe, kolumbianische Cumbia, die vielen Stücken ihren karibischen Stil verleiht. Daneben bilden der Son, Guaguanacó, Rumba aus Kuba sowie Latin- und Tropical-Jazz eine breite Palette karibischer Musik.

Dazu:

Konzert, Düsseldorf, Latin Music, Cumbia, Kolumbien, Jazz

Peru Wahl: Interview mit Ollanta Humala

In der Tageszeitung Die Welt ist heute ein Interview mit Ollanta Humala erschienen. Humala führt mit mehr als 30% bei der noch nicht ganz ausgezählten Wahl zum Präsidenten Perus. Hier ein paar Zitate daraus:

Über sein Vorbild: „Mein Vorbild ist Perus Ex-Präsident General Velasco Alvarado, denn auch ich bin Militär, Nationalist, und meine Politik ist gegen das traditionelle Regime gerichtet, das das Volk betrügt.“

Über Denationalisierung: „In diesem Prozeß [der Denationalisierung] globalisieren einige Länder andere, so wie wir Peruaner globalisiert werden.“

Über Globalisierung: „Sie bereichert in Peru jene, die die Wirtschaft beherrschen und ihre Macht durch Politiker ausüben lassen, um ihre Interessen zu schützen“

Über Verstaatlichung: „Wir sind für internationale Investitionen. Aber was strategische Aktivitäten angeht, kann der Staat nicht auf seine Rolle als Besitzer verzichten.“

Quelle: Die Welt: „Ich bin die Summe aller Ängste“

Wahl in Peru: Gracia weniger als ein Prozent vor Flores

Die erste Runde der Wahl des Präsidenten von Peru ist spannend wie ein Krimi, nur langsamer. Nach einer Woche sind nun ca. 90% der Stimmen ausgezählt, das sind 11.228.400 Stimmzettel. Humala ist mit 30.9% klar in der zweiten Runde dabei, der Stichwahl. Im Kampf um den zweiten Platz in der Stichwahl führt Garcia jetzt nur noch hauchdünn mit 95,619 Stimmen vor Flores, was nur 0,852% der Stimmen darstellt. Flores hat noch gewisse Chancen, den Vorsprung aufzuholen, denn der Abstand wird sich voraussichtlich weiter verringern. Grund dafür: Die rund 250.000 Stimmen der Peruaner im Ausland sind erst zu ca. 40% ausgezählt – und bei diesen hat Garcia sehr schlechte Karten. Flores führt bei den Auslandsstimmen klar mit 57%. Das dürfte bis zum Ende für Spannung sorgen.

Quelle dazu: El Comercio: Poco más de 95 mil votos separan a Alan García de Lourdes Flores Nano

Wahl, Peru, Lourdes Flores, Alan Garcia, Ollanta Humala, Lateinamerika

Horacio Hernandez und andere Konzerte im Juni 2006 in Düsseldorf auf der Jazz Rally

Das Programm der Jazz Rally Düsseldorf steht fest – und traditionell ist immer auch ein bißchen „Latin“ dabei. Ich habe das Programm mal durchforstet.

Das Abschlußkonzert im Zelt auf dem Burgplatz bestreitet diesmal der kubanische Schlagzeuger Horacio „El Negro“ Hernandez. Den Termin, 4. Juni 2006, 20.30 – 22.00 Uhr, sollte man sich schon mal vormerken. Hier der Werbetext der Jazz Rally Veranstalter:

Cuban Music: Der 1963 in Havanna, Kuba, geborene Horacio „El Negro“ Hernandez gilt nicht erst seit dem Gewinn eines Grammys 1997 als einer der talentiertesten und innovativsten Schlagzeuger der Welt. Egal, ob er mit Jazz-Legenden wie McCoy Tyner oder Michel Camilo, Rockstars wie Carlos Santana und Stevie Winwood oder in renommierten lateinamerikanischen Formationen wie den Tropi-Jazz All Stars des verstorbenen Tito Puente spielt, immer wieder erweist sich „El Negro“ als einer der kraftvollsten und vielseitigsten Musiker in der heutigen internationalen Musikszene.

Auch interessant klingt Tierra Negra, die „Flamenco Nuevo“ spielen („wildes rhythmisches Feuer“), und zwar am Samstag, 3. Juni, 23:30 bis 1:20 Uhr im Kommödchen. Hier der Text der Veranstalter:

Flamenco Nuevo: Der instrumentale „Flamenco Nuevo“ von Tierra Negra bewegt sich unplugged zwischen Chill-Out und Latin-Party und berührt alle menschlichen Gefühlsbereiche auf musikalische Art. Sensibel gespielte romantische Balladen und das wilde rhythmische Feuer der virtuos angeschlagenen Flamenco-Gitarren inmitten eingängiger Melodien lassen den Zuhörer unweigerlich in den warmen Süden entschwinden – zum Beispiel in die Camargue, in die sich die beiden Gitarristen Leo Henrichs und Raughi Ebert alias Tierra Negra regelmäßig zurückziehen und in der viele ihrer Kompositionen entstehen.

Noch mehr Flamenco kommt vom Rafael Cortés Flamenco Sextett„aberwitzigstes Tempo und kristalline Klarheit“ (Burgplatz, Konzertzelt, Freitag, 2. Juni 2006, 18:30 – 20:00 Uhr). Text vom Veranstalter:

Flamenco: Spannungsgeladener Flamenco mit Herz: Dafür steht der gebürtige Spanier Rafael Cortés. Dem 31-jährigen Rafael Cortés gehört die Zukunft; vielleicht darf man ihn schon heute in einem Atemzug mit dem Großmeister der modernen Flamenco-Gitarre, Paco de Lucia, nennen. Seine Technik ist stupend, das Spiel selbst beim aberwitzigsten Tempo von kristalliner Klarheit, und als Komponisten scheinen seiner Experimentierfreude und Souveränität beim Einbau fremder Elemente (lateinamerikanische Rhythmen, Jazz-Rock, Klassik) keine Grenzen gesetzt.

Und Tango gibt’s vom Nuevo Tango Ensamble : „A night for Astor“(Forum Freies Theater, Jahnstraße 3, Samstag, 3. Juni 2006, 20:30 – 22:45 Uhr). Werbetext:

Tango Jazz Trio: Als das Nuevo Tango Ensamble aus Italien vor gut acht Jahren auf eine Live-Aufnahme von Astor Piazzolla und seinem Quintett stieß, war die Begeisterung so groß, dass man sich entschloss, die Arbeit des Künstlers zu studieren, um akribisch den richtigen „sound porteno“ zu erreichen, der das Markenzeichen seiner Arbeit ist. Beeindruckt von der langsamen aber dennoch unerbittlichen Entwicklung seiner Musik vom so geliebten traditionellen Tango bis zum Nuevo Tango, der durch die improvisierte Ausführung und Live-Improvisation so vertraut klingt.

(Dank an Daniel für den Tipp!)

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Perus Tageszeitung „El Comercio“ nun auch als RSS-Feed

Ich glaube, das ist relativ neu, denn vor einiger Zeit habe ich vergeblich danach gesucht: El Comercio, eine große Tageszeitung aus Peru, gibt es nun auch als RSS-Feed.

Wer es nicht weiß: RSS-Feeds sind mehr oder weniger Nachrichtenticker in einem speziellen Datenformat, die als „Futter“ für spezielle Leseprogramme, die RSS-Reader, dienen. Mit einem RSS-Reader kann man viele Nachrichtenticker aus verschiedensten Quellen kostenlos abonnieren. So spart man sich viel „herumsurfen“ und kann dennoch über verschiedene Medien auf dem Laufenden bleiben.

RSS-Reader gibt es auch im Internet, dabei spart man sich dann die Installation eines eigenen Readers zu Hause. Dafür braucht man dann zum Lesen eine Internetverbindung. Ein praktisches Beispiel ist bloglines.com, das einfach zu bedienen und kostenlos zu benutzen ist. Natürlich gibt es auch Latinlife.de als RSS-Feed! Hier kann man Latinlife.de mit einem Klick bei bloglines.com abonnieren: ausprobieren.

El Comercio, Peru, Lima, Nachrichten, RSS, Lateinamerika

Humala in Stichwahl in Peru, aber gegen wen?

Nach Auszählung von dreiviertel aller Stimmen ist immer noch nicht klar, wer gegen Ollanta Humala in der Stichwahl zum Präsidenten von Peru antreten darf, Lourdes Flores oder Alan Garcia. Humala hat bisher 29,65% der Stimmen, Garcia 24,95% und Flores 24,69% – das verkündete ONPE, die Oficina Nacional de Procesos Electorales, die peruanische Wahlbehörde (Quelle: El Comercio).

Wahl, Lateinamerika