Festival Son Cuba auf Tour im Oktober 2006

Festival Son Cuba ist eine Konzertveranstaltung, bei der vier verschiedene Künstler bzw. Bands aus Kuba auftreten. In den letzten Jahren war dieses „Festival“ schon mehrfach in Deutschland unterwegs, mit verschiedenen Besetzungen. Seit Ende September 2006 ist das Festival Son Cuba wieder in Deutschland auf Tour. Am 15.10.2006 z.B. in Bonn in der Harmonie und am 18.10.2006 in Wuppertal im Cafe Ada.

Die Künstler sind dieses Jahr:

  • Mayelin Pérez – singt traditionellen Son
  • El Chory – Seit 50 Jahren auf Tour, hier als Solist an der Conga
  • Son Charanga feat. Pedro Gomez – Tanzmusik in Charanga Besetzung (Geigen und Flöte)
  • Luis Diaz y los 5 del Son – der Altmeister des Son und Band spielen Bolero, Mambo, Guaracha

Hier noch Hinweise zum Konzert auf der Seite der Harmonie in Bonn. Beginn ist um 19:00 Uhr, Karten kosten im Vorverkauf 22,00 Euro.

Links dazu:

    Kuba, Son, Bolero, Mambo, Salsa, Guaracha, Konzert, Festival, Bonn, Wuppertal

    Das aktuelle Wetter in Lima und Düsseldorf

    Wer nach Lima fliegt, will auch wissen, wie das Wetter dort ist. Dazu bieten wir jetzt den passenden Service. Auf unserer Wetterseite könnt ihr das aktuelle Wetter in Düsseldorf und Lima vergleichen. Zur Zeit nutzen wir dazu ein Angebot von Wetter.com.

    Im Moment sind die Temperaturen ja ungefähr gleich, nur bei uns in Deutschland ist es feuchter. Obwohl in Lima jetzt auch Oktober angefangen hat, ist dort nicht Herbst, sondern Frühling – und Weihnachten ist da im Sommer – und trotz der Sommerhitze hat der Weihnachtsmann auch in Peru einen dicken Pelzmantel an (ein bisschen loco, oder?).

    Wetter in Lima und Düsseldorf am 2.10.2006

    Wetter, Lima, Peru, Düsseldorf, Herbst, Frühling, Weihnachtsmann

    Peruanisches Fest in Berlin am 14.10.2006

    Von der Kulturabteilung der Botschaft der Republik Peru haben wir einen Hinweis auf ein Peruanisches Fest in Berlin bekommen. Am 14. Oktober 2006 haben engagierte Zeitgenossen mit wohltätigem Hintergrund ein Programm mit Musik, Gesang und Tanz zusammengestellt. Zu erwarten sind Salsa und peruanische Folklore. Im Programm sollen folgende Musiker und Tänzer sein:

    Ab 23:00 Uhr legt dann DJ Alex Ninaja. Es soll bis in den frühen Morgen (ca 5:00 Uhr) getanzt werden.

    Location: Columbia-Halle, Club Berlin (columbiaclub.de)
    Adresse: Columbiadamm 9 – 11, U-6 Platz der Luftbrücke, Berlin
    Datum: 14.10.2006
    Beginn: 18 Uhr, Einlass 17 Uhr
    Eintritt: 7 Euro

    Das Ganze geht zu Gunsten eines Krankenhaus-Projekts in Peru, des Hospitals Diospi Suyana das gerade in der südperuanischen Andenstadt Curahuasi in 2600 m Höhe gebaut wird. Dazu ist auf der Webseite des Projektes folgendes zu lesen: „Curahuasi befindet sich in der Region Apurímac, die auch als das Armenhaus Perus bezeichnet wird. In diesem Gebiet leben 500.000 Menschen, mehrheitlich Quechua-Indianer, unter Bedingungen größter Armut. Auf 10.000 Menschen kommen gerade mal 2,8 Ärzte (BRD: 33), die zudem nur in den Städten praktizieren.“

    Wenn ich jetzt noch wüsste, ob es leckeres peruanisches Essen gibt, …

    Kubanische Party am 22.10.2006 im ZAKK in Düsseldorf

    Eine kubanische Party gibt es am 22.10.2006 im Düsseldorfer ZAKK. Zum nationalen Kulturtag Kubas (der zwei Tage vorher ist), haben der Deutsch-Lateinamerikanische Freundeskreis und Mi Habana Events ein ansehnliches Programm auf die Beine gestellt:

    • Live Musik mit Prof. Joaquín Clerch, Perkussionist Yansser Cardoso, Havana Open, Laura Majela & Cuban Sound
    • DJs
    • Tanzaufführung von María Estela Johnsons Truppe „Coral Negro“
    • Tanzwettbewerb
    • Cocktailbar
    • Zigarren-Lounge (Zigarrenherstellung live)
    • Tombola
    • Bilder-Ausstellung
    • Domino-Tische und
    • Kinderprogramm.

    Beginn: 16:00 Uhr
    Eintritt: Vorverkauf 10 €, Abendkasse 13 €

    Update: Bitte beachtendie Party fällt evtl. aus!

    Düsseldorf, Kuba, Party, Salsa, ZAKK

    Neues kubanisches Restaurant in Düsseldorf: El Tocororo

    El Tocororo

    Ein Tocororo ist eine Art Papagei aus Kuba, der ungefähr so aussieht, wie eine Elster mit roter Badehose. Und seit kurzem auch der Name einer neuen Möglichkeit, in Düsseldorf kubanisch zu speisen: „El Tocororo“ auf der Roßstraße in Derendorf. Das Restaurant ist stilvoll möbliert, hübsch mit Fotos aus Kuba, Palmen und anderem Deko-Zeug dekoriert. Es gibt Platz für 40 bis 50 Personen, schätze ich, auch ein paar Tische draußen. Das Restaurant liegt neben der Kirche gegenüber vom Finanzamt. Zu essen gibt es, wie zu erwarten, kubanische Spezialitäten. Sehr interessant, aber nicht übel sind z.B. Beilagen wie frittierte Gemüsebananen-Scheiben (Plátano) und Maniok-Stücke (Yuka, eine Wurzel) – das bekommt man ja sonst nicht so oft zu probieren.

    El Tocororo
    Roßstraße 71
    Düsseldorf-Derendorf

    Öffnungszeiten:

    • Montag – Freitag, 12:00 – 14:00 und 18:00 bis 1:00 Uhr
    • Samstag 18:00 – 1:00 Uhr
    • Sonntag Ruhetag
    • Küche bis 23:00 Uhr

    Düsseldorf, kubanisches Essen, Restaurant, Tocororo

    Tänzerinnen aus Kuba und Pachito Alonso auf dem Hafenfest Düsseldorf

    Plakat zur Show
    „Viva Cuba! – La Isla bonita“

    Am 12. und 13. August 2006, also dieses Wochenende, steigt am Düsseldorfer Medienhafen das Hafenfest 2006: Schlemmermeile, Hafenrundfahrten, Architekturführungen, Kunst und jede Menge Musik auf zwei Bühnen. Am Sonntag wird es ziemlich lateinamerikanisch mit „Trio Los Mexicanos“ (laut Programm: „fröhliche und tropische Klänge aus Mexiiko und Lateinamerika“), „La Papa Verde“ („lateinamerikanische Rhythmen, Punk, Rock, Reggea und Ska“) und „Viva Cuba! La Isla bonita“.

    „Viva Cuba! – La Isla bonita“ ist eine Musical-Show aus Havanna, hier die Homepage. Die Show gastierte gerade längere Zeit in München. Es spielt eine 16-köpfige Band aus Kuba. Bandleader ist Pachito Alonso, Mitglied der musikalischen Alonso-Famile aus Kuba – seine Söhne Cristian und Rey sind Leadsänger in der Band und sein Vater, Pacho Alonso, war zu Lebzeiten auch ein erfolgreicher Bandleader. Hier eine Webseite über Pachito Alonso bei timba.com. Die Tochter von Pachito Alonso, Yolena Alonso, ist die künstlerische Leiterin der Dance Company Yoldance aus Havanna, die die Tänzerinnen und Tänzer stellt. Auf dem Hafenfest gibt es angeblich nur Höhepunkte der Show zu sehen, aber immerhin bis 20:00 Uhr, also zwei Stunden lang – und das bei freiem Eintritt.

    Hier das Programm von der Hauptbühne am O’Gehry-Platz, es gibt aber auch noch anderes:

    Samstag, 12. August 2006
    17:00 Uhr – The Clou Experience
    19:00 Uhr – Simple Life
    21:15 Uhr – The Temptations Review feat. Damon Harris
    23:00 Uhr – Großes Feuerwerk

    Sonntag, 13. August 2006
    12:00 Uhr – Benevolent
    13:45 Uhr – Trio Los Mexicanos
    15:15 Uhr – La Papa Verde
    16:30 Uhr – Salvatore & L.N.G.-Band
    18:00 Uhr – Viva Cuba! – La Isla bonita

    Konzert, Salsa, Kuba, Havanna, Musical, Düsseldorf

    Konzert: Los Van Van, Orishas und Margareth Menezes am 7. Juli in München

    Wer am 7. Juli in München sein kann, sollte sich dieses Festival-Konzert-Bündel nicht entgehen lassen: Los Van Van, Orishas und Margareth Menezes spielen in der Zenith Kulturhalle ihren „explosiven Salsasound“ (Los Van Van), „energiegeladenen Samba-Reggae“ (Margareth Menezes) und „funky Fusion aus Salsa-Swing und spanischen Sprechgesang“ (Orishas) (Zitate von Salsa.de). Dazwischen gibt’s noch diverse Showtänze und hinterher Party mit zwei DJs (im Musiktempel 4004, Shuttelbusse). Dazu einen kubanischen Zigarrendreher, Cocktails, Salsatanzkurs etc. Für das vollgepackte Programm muß man dann auch 46 Euro hinblättern. Allerdings: mit 20 Prozent des Gewinns wird ein brasilianisches „Ballet mit Slumkindern“ (UNESCO-Projekt) gesponsort, wie dem Pressetext zu entnehmen ist.

    Mehr Infos auf Salsa.de oder der Homepage des „Festival Latino Munich 2006“.

    Dazu:

    Konzert, Festival, Salsa, Samba, Reggae, München, Los Van Van, Orishas, Margareth Menezes

    WM: Zugeschaut bei Brasilien gegen Kroatien

    Livemusik am Sucos do Brasil vor dem Spiel
    Zuschauer beim Spiel Brasilien gegen Kroatien

    Brasilien gegen Deutschland im Finale der WM 2006 – das ist mein Wunsch-Endspiel am 9. Juli. Beide Mannschaften haben den ersten Schritt dahin getan und das Vorrücken von der Vorrunde in das Achtelfinale bereits gesichert. Damit es auch Spaß macht, sollte sich Brasilien aber noch ein bisschen steigern. Für das Auftaktspiel gegen Kroatien wurde die brasilianische Mannschaft ja schwer kritisiert (z.B. im Spiegel: Wenn Künstler nur Banales zeigen). Wir haben das Spiel am vergangenen Dienstag auf dem Großbildschirm vor dem Sucos do Brasil in Düsseldorf verfolgt. Die Stimmung auf dem Platz voller Brasilien-Fans (und vereinzelter Kroatien-Fans) war sehr gut und so aufgeheizt und laut, dass ich von dem Spiel kaum etwas mitbekommen habe. Und das war ja auch besser so. Vorher gab es Sambamusik und Tanzdarbietung live – zum Aufwärmen. Ebenso in der Halbzeit – zum warmbleiben.

    Fazit: Als Erlebnis empfehlenswert! Nur wer das Spiel wirklich mitkriegen will, guckt lieber zu Hause.

    Update: Ein viel besseres Foto von der Band als meine Handy-Bilder habe ich bei Flickr gefunden. Und noch eins von den Fans auf dem Brunnen.

    WM 2006, Fußball, Brasilien, Kroatien, Düsseldorf, 2006-06-13

    Von der peruanischen Wahl in Offenbach und Party in Frankfurt

    Absperrungen vor dem Generalkonsulat von
    Peru in Offenbach um die Wählermassen
    zu ordnen

    Am 4.6.2006 wurde in einer Stichwahl Alan Garcia zum neuen Präsidenten von Peru gewählt. Auch die Peruaner im Ausland waren daran beteiligt. Weil meine Frau Peruanerin ist, war ich gewissermaßen als Beobachter ebenfalls dabei. So eine Wahl nach peruanischer Art unterscheidet sich zwar nicht im Wesentlichen von einer deutschen Wahl, aber die vielen kleinen Detailunterschiede finde ich interessant.

    Um also der Wahlpflicht der Staatsangehörigen von Peru genüge zu tun und der Geldstrafe von 30 Dollar für Nichtwähler zu entgehen, sind wir am ersten Sonntag im Juni zur Wahl nach Offenbach gefahren. Da es nur ein Wahllokal für ganz Hessen und Nordrhein-Westfalen gab, kamen zur Wahl viele Peruaner und Peruanerinnen aus den beiden Ländern zusammen. Das ist schon ein außergewöhnliches Ereignis, das gefeiert werden kann. Und so gliederte sich unser Tag in zwei Teile: 1. Wahl in Offenbach und 2. Fiesta in Frankfurt.

    Teil 1: Die Wahl des Präsidenten

    Wählerlisten

    Die Fahrt von Düsseldorf nach zum Generalkonsulat von Peru in Offenbach war problemlos. Nach gut zwei Stunden Autofahrt über staufreie Autobahnen standen wir vor dem Konsulat. Um die Wählermassen in geordnete Bahnen zu lenken, waren Absperrgitter vor dem Eingang aufgebaut. Zwei Wahlräume mit je mehreren Wahltischen waren aufgebaut.

    Aber bevor er zur Wahl schreiten konnte, mußte der Wähler erstmal seinen Wahlraum und seine Wahltischnummer herausfinden. Dazu waren entsprechende Listen außen am Gebäude aufgehängt, auf denen die Peruaner die „Tischnummer“ ihres Wahlausweises suchen durften. Wenn man seine Nummer gefunden hatte, wußte man erstmal, in welche Schlange man sich einreihen durfte.

    Neben den Wählerlisten waren noch weitere Plakate ausgehängt. Eines klärte den Wähler über die sieben notwendigen Schritte zur erfolgreichen Wahl auf:

    Die 7 Schritte zum Wahlerfolg
    1. Wahltisch auf öffentlich ausgehängter Wählerliste finden,
    2. Wahlschein am Wahltisch abholen,
    3. Kreuzchen machen,
    4. Wahlschein in die Urne werfen,
    5. auf der Wählerliste am Wahltisch unterschreiben und mit Zeigefingerabdruck bestätigen,
    6. Mittelfinger in das Tintenfass stecken,
    7. prüfen, ob man auch das Hologramm bekommen hat, das die Pflichterfüllung bestätigt.
    Stimmzettel mit fiktiven Kandidaten

    Daneben wurde ein Abbild eines Stimmzettels ausgestellt. Die Stimmzettel zeigen von beiden Kandidaten der Stichwahl jeweils ein Foto und ein Logo. Im Beispiel allerdings nur mit fiktiven Kandidaten, anscheinend einer fortschrittlichen Telefon-Partei (links!) und einer konservativen Bleistift-Partei (rechts!). Man darf ein Kreuzchen oder ein X machen. Ein spezielles Feld zum Ankreuzen ist allerdings nicht da – man muss den Kandidaten der Wahl einfach durchkreuzen oder durch-X-en.

    Soldaten dürfen bevorzugt wählen

    Bestimmte Wählergruppen werden bevorzugt behandelt, wie man auf einem weiteren Aushang lesen kann: Schwangere, Menschen mit Säuglingen, Alte, Behinderte, Polizisten und Soldaten (sofern sie Uniform tragen oder sich ausweisen können). Und dafür gibt es sogar mehrere Gesetze und eine Resolution (Ley N.°27408, Ley N.°27050, y Resolución Jefatural N.°080-2006-J/ONPE).

    Im Wahllokal

    Vollbesetzer Wahltisch Nr. 6
    Markierter Finger direkt nach der Stimmabgabe
    Blauer Finger gegen
    die Zweitstimme

    Diese Bedienungsanleitung haben wir aber erst nach der Wahl entdeckt – so haben wir uns einfach zu dem Knubbel Peruaner vor dem Eingang gesellt. Es war um 14:00 Uhr zum Glück nicht (mehr?) so voll, dass wir lange warten mussten. Die Tische A bis F wurden einzeln aufgerufen. Bei jedem Aufruf schlängelte sich jemand mit dem passenden Buchstaben aus der gut gelaunten Menge nach vorne. Nicht zu lange später waren wir dran – ich durfte als Wahlbeobachter freundlicherweise mit rein. Dann lief alles so, wie wir später in der Anleitung nachgelesen haben. Wahlschein, Kreuzchen, Urne, Unterschrift, Abdruck, Tintenfinger, Hologramm. Die Peruaner gehen wirklich auf Nummer sicher. Auf der internen Wählerliste am Wahltisch war sogar ein Foto von jedem Wähler abgedruckt.

    Mit Erlaubnis der drei freundlichen Damen vom Wahltisch durfte ich die Wahl fotografisch dokumentieren. Die hier abgebildete Geste der Wählerin mit dem Mittelfinger hat übrigens keinen anderen Hintergrund als die vorschriftsmäßige Handhaltung beim Tunken des Fingers in das Tintenfass.

    Peruanischer Imbiß im Park

    Peruanische Freßbuden

    Danach sind wir in eine Park direkt gegenüber gegangen, in dem ein paar Imbißbuden und ein Bierstand aufgebaut waren. Dort gab es peruanisches Essen (Ceviche und importiertes typisches Knabberzeug) und Getränke (Chicha Morada, Inka-Cola).

    Te amo, Perú
    Ceviche

    Die Verkäufer trugen mehrheitlich rote „Te amo Peru“-T-Shirts. Wir haben zuerst gedacht, es wären Freunde von Humalas Partei, denn die Humalista trugen während des Wahlkampfes als Marketing-Gag immer ein rotes T-Shirt mit einer Liebeserklärung für Peru. Allerdings ist jenes doch ein bisschen anders gestaltet und trägt den Schriftzug „amor por el PERÚ“ (siehe z.B. hier).

    Teil 2: Die Fiesta Peruana

    Leckere Auswahl peruanischer Speisen

    Für das Nachmittagsprogramm hatten wir eigentlich die Frankfurter Zeil und das Museumsufer geplant, aber dann fiel uns die Ankündigung einer Fiesta Peruana in dem Frankfurter Club Latin Palace Changó in die Hände. Shopping und Gemälde oder Livemusik und Tanzen?

    Das Changó war nicht schwer zu finden (nahe am Hauptbahnhof, Münchener Strasse 57). Als erste angenehme Überraschung gab es hier nochmal peruanisches Essen – und zwar sehr lecker und zu zivilen Preisen:

    Unsere Wahl:
    Chicharon, Pollo und Cusqueña Bier
    • Chicharon con mote (frittierte Schweinefleischstücke mit Mais)
    • Ceviche (roher Fisch in Zitronensaft)
    • Arroz con pollo (Reis mit Hähnchen)
    • Papa a la Huancaina (Kartoffeln mit Käse-Chili-Sauce)
    • Causa (Kartoffelpüree mit Füllung)
    • Aji de Gallina (Eintopf aus Kartoffeln, Hähnchen und Chili)
    • Arroz con leche (Milchreis)
    • Keque (Kuchen)
    • Mazamorra morada (Pudding aus rotem Maismehl)

    Dazu zwei Cusqueña-Bierchen – wie in Lima.

    Livemusik von Sol Latino

    Währenddessen legte die Band mit Gesang und Gitarrenmusik los. Die Gruppe nannte sich Sol Latino und spielte Lieder aus den Anden, darunter El Condor Pasa auf der Panflöte, aber auch ganz andersartige. Ich habe nur ein Foto von dem Gitarren-Duo, aber es waren zeitweilig bis zu fünf Musiker auf der Bühne.

    Festejo Tänzerin

    Später legte der DJ dann Salsa, Merengue und zwischendurch auch peruanische Tanzmusik auf, z.B. Festejo. Es war eine angenehme Stimmung. Anders als die Deutschen haben die Peruaner Volkstänze, die sie auch gerne und zwanglos in der Disco tanzen, wenn sich die (in Deutschland) seltene Gelegenheit bietet. Ich habe auch ein paar Tanzschritte gelernt. Der Tanz heißt Saya. Die Frau bewegt sich dabei sexy und hüftbetont mit recht kompliziert aussehenden Schritten, der Mann schlenkert eigentlich nur ausladend seine Arme und stampft dazu machohaft männlich breitbeinig und mit zurückgelehntem Oberkörper mit den Füßen auf den Boden. Als Überraschung des Abends führte eine Tänzerin noch einen Festejo auf.

    Auf der Rückfahrt nach Düsseldorf waren wir müdegetanzt.

    Wahl, Peru, Präsident, Frankfurt, Offenbach, Stimmzettel, Tinte, Party, Salsa, Festejo, Saya