Peruanisches Sommerfest in Düsseldorf am 4.6.2011

Typisches Marinera-Tanzpaar

Ein besonderer Tipp der Latinlife-Redaktion:

Am Samstag, den 4.6.2011, gibt es in Düsseldorf ein peruanisches Sommerfest mit einem afroperuanischen Tanzworkshop und Tanzshow, Livemusik und peruanischen Spezialitäten. Veranstaltet wird das Fest von der Gruppe „Así es mi Perú“ aus Düsseldorf.

Der afroperuanische Workshop, bei dem in den Tanz „Festejo“ eingeführt wird, findet vormittags von 11:15 bis 13:15 Uhr in dem Gemeindesaal der St. Adolfus Kirche, Kaiserswerther Str. 62, 40474 Düsseldorf, statt. Der Workshop wird geleitet von der erfahrenen Tänzerin Pilar de la Cruz, ein früheres Mitglied der bekannten peruanischen Gruppe Perú Negro. Infos und Anmeldung bei der Organisatorin Sonia Matute de Setzke, Telefon 0174-6491631 oder per E-Mail an amaliser@yahoo.de.

Am Nachmittag desselben Tages wird die Veranstaltung von 15:00 bis 20:00 Uhr mit einer Marinera- und Festejo-Tanzshow der Gruppe „Así es mi Perú“ und Livemusik auf der „Guitarra“ und dem peruanische Instrument Cajon forgesetzt. Dazu ist leckeres peruanische Essen angekündigt. Die Eintritt am Nachmittag ist frei. Info hierzu ebenfalls bei der obigen Kontaktadresse.

Peruanischer Volkstanz in Köln: Marinera-Workshop am 17.7.2010

Marinera ist ein peruanischer Volkstanz, ein Paartanz, der das Werben des Mannes um die Frau darstellt. Die Frauen tanzen in weiten Röcken, die Männer mit breiten Hüten. Ein Bild kann man sich davon z.B. auf dem Youtube-Channel TvMarinera machen, oder bei der Bildersuche von Google. Es gibt verschiedene örtliche Varianten des Tanzes – im Norden Perus tanzt man den Marinera norteña.

Einen Marinera norteña Workshop mit Elvis Castillo gibt es am 17.7.2010 in Köln-Deutz, Mathildenstr. 34-36. Am folgenden Tag, dem 18.7., wird die Veranstaltung mit einer Ausstellung und einer Marinera-Show fortgesetzt. Dazu ist peruanisches Essen angekündigt. Weitere Angaben auf der Webseite Marinera.de.

Mehr zu Marinera: Wikipedia zu Marinera (Spanisch), (Deutsch).

Tanz und Musik in Berlin am 8. und 9.11.208

Zwei Empfehlungen für dieses Wochenende (8. und 9.11.2008) in Berlin kurz notiert:

  • Am Samstag abend Tanz: die Abschussveranstaltung des internatinalen Festivals „Tanz der Kulturen“ (hier das Programm. Ort: Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), Grosser Sendesaal, Masurenallee 8-14, 14057 Berlin. Zeit: 19 Uhr. Was: „20 Performer aus 18 Nationen das Publikum auf eine Tanzreise von Afrika bis Ozeanien mitnehmen: Ägypten/Bauchtanz & Baladi, Armenien/Volkstanz, Balkan/Folklore, Deutschland/Altberliner Tänze, Ecuador/Volkstanz, El Salvador/Folklore, Finnland/Kopukkaporukka, Hawai/ Hula, Indien/Volkstänze & Bollywood, Palästina/Raps Sharqi, Peru/afroperuanische Tänze, Philippinen/Folklore, Spanien/Flamenco, Uruguay/Candombe, USA/Video Clip Dance, Venezuela/Volkstänze aus Mexiko & Venezuela, Westafrika/Folklore und last but not least Tango-Oriental/ Argentinien/Türkei.“ (Zitat aus dem Programm).
  • Sonntag nacht Jazz-Musik: Ronnie Cuber Quartet Ort: Quasimodo. Zeit: 22:30 Uhr. Mit: Ronnie Cuber (baritone sax), Kenny Drew Jr. (keyboards), Ruben Rodriguez (bass) und Ben Perowsky (drums). Was: „Hauptsächlich im Hardbop und Latin Jazz zu Hause, unternimmt der vielseitige Saxofonist auch gerne Exkursionen zum Blues, Rock und Pop. Der energiegeladene Allrounder spielte in den Bands von Slide Hampton, Maynard Ferguson, George Benson, Lee Konitz und Frank Zappa, gastierte regelmäßig bei Steely Dan, lieh seinen kraftvollen Ton aber auch Pop-Stars wie Chaka Kahn, Paul Simon, Eric Clapton, Carli Simon, Billy Joel und der J.Geils Band sowie Blues-Größen wie B.B. King oder John Mayall. Seine Mitarbeit auf Eddie Palmieris Album Sun Of Latin Music (1973) gilt als Meilenstein des Latin Jazz“ (Zitat aus dem Programm).

Orishas auf Tour in Deuschland im November 2008

Im November wird es wieder heißer in Deutschland: die bekannte kubanische Hip-Hop-Band und Latin-Grammy-Gewinner Orishas sind auf Tour und rappen vom 20.11. bis 28.11.2008 in Deutschland. Z.B. am 25.1. im Kölner E-Werk.

  • 20.11. Stuttgart, Liederhalle
  • 21.11. Freiburg, Güterbahnhof
  • 22.11. Frankfurt, Jahrhunderthalle
  • 24.11. München, Tonhalle
  • 25.11. Köln, E-Werk
  • 27.11. Hamburg, Docks
  • 28.11. Berlin, Tempodrom

(Alle Termine ohne Gewähr, am besten auf der Homepage der Band nachschauen.)

Wer bei Hip-Hop gleich zurückschreckt, aber auf Latin-Musik steht, sollte sich mal ein paar Hörbeispiele) z.B. bei Amazon) anhören, denn Orishas verbinden den Hip-Hop mit Elementen kubanischer Musik. Das schreibt Wikipedia dazu:

Die Idee, eine Musikgruppe zu gründen, die sowohl moderne Hip-Hop- und Rap-Elemente, als auch kubanische Volksmusik wie Son und Bolero vereinen, kam dem bekannten Produzenten „DJ Niko“ und dem kubanischen Emigranten Livan „Flaco Pro“. Den großen Plattenfirmen und der Musikszene Kubas gefiel dieser Einfall, worauf sich die beiden Yotuel „Guerrero“ Manzanares, Hiram „Ruzzo“ Riveri und Roldan Rivero ins Studio holten. Sie nannten sich Orishas, nach den Göttern des Santería-Glaubens, der als Mischung zwischen Katholizismus und afrikanischen Religionen in Kuba weit verbreitet ist. Zusammen feilten sie ein ganzes Jahr an ihrem ersten Album. 2000 erschien es dann auch; A lo Cubano machte Orishas mit 25.000 verkauften CDs zu Stars des spanischsprachigen Hip-Hops. Dank dieses Erfolges konnten sie ihr Debüt auch in anderen Ländern veröffentlichen, wo sie schon bald große Anerkennung genossen. Mit ihren heißblütigen Songs und den explosiven Live-Auftritten begeistern Orishas ein Millionenpublikum in der ganzen Welt. 2004 erhielten sie für ihre außergewöhnliche Musik den Latin Grammy als beste Hip-Hop-Band. Selbst Fidel Castro empfing sie, da er wissen wollte, was sämtliche seiner Dienstboten und Chauffeure aus dem Radio schallen lassen.

Jarabe de Palo 2008 in Deutschland

Der Latino-Rock von Jarabe de Palo hat mich letztes Jahr durch die Platte „Adelantando“ erreicht und begeistert. Und seitdem steht das Album in meiner Favoriten-Playliste auf Platz 1 (unter „A“). Jetzt tourt die Band wieder durch Deutschland, Süd. Am 8.7.2008 (heute) in Oldenburg (Kulturetage), 20.30 Uhr, Schlossplatz, am 9.7.2008 in Freiburg, Zeltmusik Festival, 21.30 Uhr, Spiegelzelt, und am 11.7.2008 in Mühldorf (Sommerfest). Diese und weitere Termine in anderen Ländern sind auf Jarabe de Palos Homepage zu finden – hinter dem Kaktus, wenn man die Geduld für diese hübsche, aber unpraktische Webseite aufbringt.

Spanisches Kinderlied: Un tallarín

Aus gegebenem Anlass höre ich in letzter Zeit öfter spanische Kinderlieder – und nach dem x-ten Mal will ich doch ganz gerne wissen, worum es da eigentlich geht. Grund genug, die Texte mal aufzuschreiben. Hier ein erstes Beispiel mit meiner laienhaften Übersetzung von „Un tallarín“:


Yo tengo un tallarín, un tallarín
que se mueve por aqui
que se mueve por allá
todo pegoteado
con un poco de aceite
con un poco de sal
y te lo comes tu

Ich habe eine Nudel, eine Nudel,
die sich nach hier bewegt,
die sich nach da bewegt,
ganz klebrig,
mit etwas Öl,
mit etwas Salz,
und die isst du

Auf deutsch klingt das Lied ja nicht 100% jugendfrei, auf spanisch ist das aber anders und keinesfalls so gemeint, wurde mir versichert. Nur ein einzelnes Exemplar einer Performance dieses Songs habe ich bei iTunes gefunden, dafür aber umso mehr Versionen bei YouTube – ein echtes Volkslied also. Hier z.B. eine enthusiastisch gesungen und getanzte Version, bei der man auch schön die Tanzschritte bzw. „Spielregeln“ des Tanzes zum Lied beobachten kann: